Alternativen zur Planung bestünden in einer Sanierung des bestehenden Hallenbads sowie in einem alternativen Standort des Neubaus. Gegen eine Sanierung spricht die langwierige Bauphase. Während dieser müsste der laufende Betrieb (Schulsport/Vereine) auf andere Bäder ausweichen oder auf den Schwimmsport verzichten. Zusätzlich hat sich die Anzahl der Nutzer des Hallenbads (z.B. Schulklassen) in der Vergangenheit deutlich erhöht, weshalb die Kapazitäten des alten Hallenbads nicht mehr ausreichend sind, um den bestehenden Bedarf zu decken. Darüber hinaus plant die infra fürth holding GmbH den Bereich des alten Hallenbads als Energiezentrale umzunutzen.
Um die Inanspruchnahme von Flächen gering zu halten, Investitions- und Unterhaltskosten zu sparen und die Attraktivität aufgrund eines vielseitigen und ganzjährig nutzbaren Angebots zu erhöhen, empfiehlt sich die Zusammenfassung mehrerer Einrichtungen (Sommerbad, Thermalbad und Hallenbad). Daher wird ein Standort an anderer Stelle nicht als zweckmäßig erachtet.