Planungsdokumente: GE Berganger Nord 3. Änderung
Begründung
2.7.1. Bodenaufbau
Bei den anstehenden Böden handelt es sich nach der Übersichtsbodenkarte vorherrschend um Braunerde und gering verbreitet um Parabraunerde aus kiesführendem Lehm (Deckschicht oder Jungmoräne) über Schluff- bis Lehmkies (Jungmoräne, carbonatisch, zentralalpin geprägt).
Abb. 14 Ausschnitt der Übersichtsbodenkarte von Bayern (ÜBK25), ohne Maßstab, Quelle: BayernAtlas, Februar 2026
2.7.2. Versickerungsfähigkeit
Gemäß der Geologischen Karte von Bayern weist der Geltungsbereich heterogene Baugrundverhältnisse auf. Während im nordwestlichen Bereich kiesig-sandige Ablagerungen vorliegen, ist der übrige Bereich durch wechselnde Schichten aus Ton, Schluff, Mergel und Sand mit zunehmendem Kiesanteil nach Osten geprägt.
Die bindigen Böden können eine geringere Tragfähigkeit und erhöhte Setzungsanfälligkeit aufweisen, während kiesig-sandige Bereiche günstigere Eigenschaften besitzen. Insgesamt ist von lokal variierenden Baugrund- und Versickerungsverhältnissen auszugehen.
Daher werden objektspezifische Baugrunduntersuchungen im Zuge der Bauausführung empfohlen, um geeignete Gründungsmaßnahmen festzulegen. Die grundsätzliche Bebaubarkeit ist jedoch gegeben.
Abb. 15 Ausschnitt der Geologische Karte von Bayern, ohne Maßstab, Quelle: BayernAtlas, März 2026