Planungsdokumente: BP Nr. 200/GAUTING für die Leutstettener Straße südlich der Skateranlage

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Inhaltsverzeichnis

Umweltbericht

3.1. Emissionen (Schadstoffe, Lärm, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlung)

Im Plangebiet sollen lediglich 4 Tennisplätze entstehen. Wärme- oder Strahlungsemissionen gehen von der Sportanlage ebenso wenig aus wie Erschütterungen. Mit Schadstoffen ist weder beim Bau noch beim Betrieb der Tennisplätze zu rechnen. Der Spielbetrieb verursacht einen gewissen Lärm, der in der Gemengelage mit den bereits bestehenden Sportanlagen (Skateranlage, Fußballplatz, Tennisplätze) und der Nähe zur Straße nicht relevant sein dürfte. Möglicherweise entstehen Lichtemissionen durch eine Flutlichtanlage.

3.2. Abfallerzeugung, -entsorgung und –verwertung

Gegebenenfalls ist mit Verpackungsmüll von der Verpflegung der Spieler in geringen Mengen zu rechnen. Da ansonsten die Infrastruktureinrichtungen westlich der Leutstettener Straße benutzt werden, sind Abfallentsorgung und -verwertung hier kein Thema.

3.3. Eingesetzte Stoffe und Techniken

Die Tennisplätze werden als Sandplätze mit wassergebundenen Oberflächen hergestellt. Üblicherweise bestehen diese aus mehreren, wasserdurchlässigen Schichten mit einem insgesamt 30-40 cm starken Aufbau. Die Deckschicht besteht aus Ziegelmehl. Darunter folgt eine dynamische Schicht aus wasserspeicherfähigem (Vulkan-) Gestein für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt der Deckschicht. Die anschließende Tragschicht aus Kies oder Schotter ist 100-250 mm stark. Sie sichert durch eine standfeste Korngrößenabstufung die Tragfähigkeit der darüber liegenden Tennenfläche und übernimmt die Aufgabe der Wasserführung. Die zuunterst liegende Filterschicht verhindert, dass Feinbestandteile nach Frostperioden oder anhaltenden Regenfällen in die Tragschicht eindringen.