ISEK Illertissen
Ausführliche Dokumentation zum aktuellen Bearbeitungsstand des ISEK in Illertissen
Die Stadt Illertissen hat die Fortschreibung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts, das sogenanntes ISEK aus dem Jahr 2010 beauftragt. Aufgabe ist es, aufbauend auf dem vorhandenen ISEK, durch eine ganzheitliche Betrachtung der Kommune, die Entwicklungsperspektiven und Gestaltungsspielräume auszuloten und zu konkretisieren und hierzu wesentliche Ziele und Projekte für die Zukunft in ein Gesamtkonzept zu bündeln. Dies muss im engen Dialog mit der Verwaltung, der Politik und der Bürgerschaft erarbeitet werden.
Stadt Illertissen, SG 41 Stadtplanung | Baurecht
Florian Schilling und Brigitte Volz
Betreuendes Fachbüro:
SCHIRMER Architekten + Stadtplaner GmbH, Würzburg
Lukas Hoch, Ludwig Traub und Laura Fischer
Ab sofort verbesserte Lesbarkeit der Karten und separater Download der Legenden
WeiterlesenZukunftswerkstatt zur Fortschreibung des ISEK in der historischen Schranne der Stadt Illertissen
WeiterlesenAusführliche Dokumentation zum aktuellen Bearbeitungsstand des ISEK in Illertissen
Am Freitagabend, den 20. September 2024, fand im Adler-Gebäude in Illertissen von 16:00 bis 18:30 Uhr eine Bürgerwerkstatt mit ca. 20 interessierten Bürgerinnen und Bürgern statt. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in das Thema durch ein Impulsreferat wurde der wichtigste Teil des Abends, die Gruppenarbeit gestartet.
Hier war das Ziel, die „Sicht von Außen“ der Planerinnen und Planer um die „Sicht von Innen“ der Bürgerinnen und Bürger zu ergänzen. An Themenplakaten wurden in großer Runde intensiv Ziele, Handlungserfordernisse und Projektideen gesammelt, diskutiert, kommentiert und weitere Anregungen aufgenommen.
Um die Anregungen und Wünsche der Bevölkerung hinsichtlich der zukünftigen Stadtentwicklung bestmöglich zu berücksichtigen, wurde mit mypinion eine Online-Bürgerbeteiligung durchgeführt. Die Beteiligungsphase dauerte insgesamt 6 Wochen. Sie startete am Abend der Auftaktveranstaltung, dem 20. September 2024 und endete am 01. November 2024.
Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, ihre Anregungen zur Stadtentwicklung auf einer digitalen Karte zu verorten und zu eschreiben. I
Sehr geehrte Damen und Herren ,
ich würde es sehr begrüßen , wenn die Straße Marktplatz zwischen Apothekerstraße und Bräuhausstraße den Sommer (Mai bis September) über gesperrt werden würde. In den Monaten Mai bis September ist das Bistro sehr gut von Eltern mit ihren Kindern besucht. Diese springen oft unachtsam über die Straße um an dem Springbrunnen und dem kleinen Bächlein zu spielen. Dabei kommt es hier und da zu brenzligen Situationen, da die Autofahrer nicht immer die erforderliche Sorgfalt walten lassen und mit röhrendem Motor vorbeifahren.
Um hier die Sicherheit der Kinder, Eltern und Besucher des Bistros zu gewährleisten fänden ich es sinnvoll, wenn die Stadt Illertissen die Straße „Marktplatz“ (zwischen Apothekerstraße und Bräuhausstraße) in den Monaten Mai bis September sperren würde. Die Sperrung könnte in Form von z.B. versenkbaren oder manuell zu entfernenden Poller geschehen. Diese hätte den Vorteil, dass die Marktbeschicker am Mittwoch und Samstag problemlos auf den Marktplatz kämen. Ab Oktober könnte die Straße dann wieder problemlos für den Verkehr freigegeben werden.
Es bleibt zu hoffen, dass der Stadtrat hier zu einer einvernehmlichen Lösung kommen möge, die der Sicherheit aller aber insbesondere der Kinder gerecht wird.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Gräff
Schallschutzwand an der A7
Aktuelle Situation
Bei entsprechender Windrichtung, von Osten und Norden kommend, ist die Autobahn A7 sehr laut im Wohngebiet Vöhlinpark zu hören. Die Wahrnehmung steigert sich besonders in den Nachtstunden. Stark wahrnehmbar sind die Reifenabrollgeräusche, sowie Beschleunigungen. Bei diesen Windrichtungen ist die Autobahn ein permanent vorhandenes Geräusch.
Vorschlag
Eine Schallschutzwand an der A7 in Richtung Süden zw. Überquerung Tiefenbacher Str. und Parkplatz Tannengarten errichten. Dies würde die Wohnqualität des Vöhlinpark erheblich steigern.
Illertissen als Fahrrad freundliche Stadt stärken
Aktuelle Situation
Als Fahrradfahrer ist man ein Teilnehmer auf der Straße, Markierungen auf der Ulmer Str. sind der erste Schritt, machen das Fahrradfahren nicht freundlicher.
Vorschlag
Fahrradwege baulich von Gehwegen und Straßen trennen und mit deutlichen Haltestreifen und farblicher Markeirung der Radwege versehen. Es sollte für alle Verkehrsteilnehmer die eigenen Fahr- bzw. Gehbahn deutlich erkennbar sein und die Versuchung fremdes Territorium mit zu benutzen optisch und baulich erschwert werden.
Fahrradampeln in der Ulmer Str. und an den großen Kreuzungen, die früher als der Kraftfahrverkehr geschaltet werden, entzerren den Start und geben dem Fahrradverkehr Priorität.
Die Hauptstraße, Martinsplatz und Marktplatz könnten als Fahrradstraße eingerichtet werden. Das wäre ebenfalls ein deutliches Signal pro Fahrrad. Unterm Strich muss es leichter sein mit dem Fahrrad durch die Stadt zu kommen, als mit einem Fahrzeug (siehe Münster).
Ausbau der Zebrastreifen
Aktuelle Situation
An vielen Stellen der Stadt können Straßen nur direkt überquert werden, Fahrzeuge haben "Vorrang", d. h. es wird den Fahrzeugen der Verkehr erleichtert, Fußgängern eher erschwert.
Vorschlag
Weitere Straßenüberquerung durch Zebrastreifen einrichten. HIer einige Beispiele aus meiner Umgebung, es lassen sich sicher noch viele im Ort finden:
Über Vöhlinstraße auf Höhe Schrannenparkplatz
Eingang Weiherstr. von Martinsplatz
Über Eingang Christoph-Rodt-Str. vom Martinsplatz
Über Friedhofstr bei Eingang Unterer Graben
Über Friedhofstr. beim Haupteingang zum Friedhof, kleine Verkehrsinsel auf Parkplatzseite dazu einrichten
Über Friedhofstr. Eingang Mozartstr.
Über Am Weiher bei Friedhofstr.
Über Eingang Hauptstr. bei Bahnhofstr.
Über Eingang Ulrichstraße bei Bahnhofstr.
...
Durch die Zebrastreifen, wird der Verkehr entschleunigt und den Passanten sichere Straßenüberquerungen ermöglicht.
Rückbau der abgesenkten Gehwege zu hoher Bordsteinkante
Aktuelle Situation
Autofahrer können leider der Versuchung nicht widerstehen Fahrzeuge teilweise oder komplett auf dem Gehweg zu parken und zu halten. Ebenfalls wird der Gehweg zum Wenden genutzt. Das Verhalten ist überall dort zu beobachten, wo die abgesenkten Gehwege eingerichtet wurden. Das Betrifft den Bahnhofsplatz, direkt vor dem Abgang der Unterführung bis hin zu den Seitenstraßen in den Wohngebieten.
Vorschlag
Bei Sanierungen und bei Neubauten zurück zu einem hohen Bordstein wechseln. Nur an Straßenkreuzungen und Einmündungen absenken. Dadurch wird eine Hürde geschaffen, die dem naiven Fahrzeugführer vor der Versuchung auf dem Gehweg zu halten und zu parken, oder zu wenden, schützt.
Verkehrsregelung am Friedensbrunnen
Aktuelle Situation
Für alle Verkehrsteilnehmer ist das Linksabbiegen vor dem Friedensbrunnen vom Pfarrzentrum kommend in Richtung Christoph-Rodt-Straße gefährlich. Es sind zu viele Rechts-vor-Links Situationen zu berücksichtigen, teilweise wird der rote Straßenbelag befahren und Fahrradfahrer wie Fußgänger gefährdet.
Vorschlag
Linksabbieger in die Christoph-Rodt-Straße, oder das Wenden über den Friedensbrunnen vom Pfarrzentrum kommen nach Süden in Richtung Netto, hinter dem Friedensbrunnen vorbei führen.
Der Straßenabschnitt zw. Friedensbrunnen und dem Kastanienpark entweder für den Verkehr sperren. Das geht, solange die Christoph-Rodt-Straße als Einbahnstraße in Richtung Ulmer Str. geregelt ist. Verkehrsteilnehmer aus der Weiherstraße nehmen ebenfalls den Weg in Richtung Netto und Christoph-Rodt-Str. nördlich des Friedensbrunnens.
Sollte die Einbahnstraßenregelung aufgehoben werden, dann das Teilstück zw. Friedensbrunnen und Kastanienpark nur in der Verlängerung der Christop-Rodt-Straße als Einbahnstraße befahrbar machen.
Schön wäre eine Fußgängerzone von der Hirschkreuzung bis zum Martinsplat.
Autobahn Ausfahrt Illertissen von Ulm herkommend besser gestalten . Vielleicht wie in Vöhringen , zweite Spur Richtung Buch . Gefährliche Situationen jeden Tag auf dem Standstreifen
Stadtmitte Radfreundlicher machen , besser Fahrradwege durch Stadt
Stationärer Blitzer oder verkehrsberuhigtende Maßnahme am Ortsausgang Richtung Altenstadt . Viele Autofahrer beschleunigen schon ab der Tankstelle besonders Abends .