Vorhabenbezogener Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2176 "Katharinenstraße, Saarburgstraße"

Landsberg am Lech

Verfahrensschritt

Beteiligung Öffentlichkeit

Zeitraum

Noch 39 Tage  

durchführende Organisation

Stadt Landsberg/Lech

Das Anwesen in der Katharinenstraße 59 ist seit langem als Traditionsgaststätte mit

baumüberstandenem Biergarten bekannt und weist mit seiner Lage und Nutzung

eine wichtige stadträumliche Bedeutung in der Katharinenvorstadt auf.

Das Vorhaben „Kratzer-Ensemble“ sieht daher eine Nachnutzung vor, die das

Erscheinungsbild des ehemaligen Kratzer-Kellers als sogenanntes „Vorderhaus“ mit

Wohnnutzung, Zeithistorischem Atelier und gastronomischer Nutzung aufgreift und

weiterentwickelt. Dabei steht der Erhalt und die Integration des bestehenden

historischen Bierkellers mit gastronomischer Nutzung im Fokus, verbunden mit einer

Wohnnutzung mit insgesamt 6 Wohneinheiten in den Obergeschossen.

Das Vorderhaus als straßenbegleitendes Einzelgebäude wird im Kreuzungsbereich

Katharinenstraße / Saarburgstraße durch die Errichtung einer Gastronomie ergänzt,

die einen Biergarten mit neu zu pflanzenden Großbäumen beinhaltet. Ebenso wird

die bestehende Rundform der Mauer erhalten und als Gastraumerweiterung in Form

des Biergartens / Patios mit einer ebenerdigen öffentlichkeitswirksamen Nutzung

belebt.

Im Erdgeschoss des Vorderhauses befindet sich das Zeithistorische Atelier. Dieses

soll als lebendiger Ort der Erinnerung, der Bildung, der Begegnung und des

Austausches in Erscheinung treten, der die besondere Geschichte der jüdischen

DPs in Landsberg am Lech würdigt und für zukünftige Generationen bewahrt.

Ergänzt wird das Konzept durch zwei Wohngebäude, die das Ensemble erschaffen:

Dem rückwärtig gelegenen sogenannten „Hinterhaus“ mit insgesamt 16

Wohneinheiten (teils geförderter Wohnungsbau) und dem sogenannten „Studio“ an

der Katharinenstraße mit insgesamt 3 Wohneinheiten. Eine gemeinsame Tiefgarage

dient der Unterbringung der erforderlichen Pkw-Stellplätze und einem guten Angebot

an Fahrradstellplätzen.

Qualitätsvolle wohnungsbezogene Freiflächen (Terrassen, Loggien) sowie ein

Spielplatz im Hof ergänzen das Wohnungsangebot.

Um ein möglichst ruhiges Gesamtbild des Ensembles zu gewährleisten, versucht das

Konzept weitestgehend auf oberirdische Nebenanlagen zu verzichten. Dahingehend

werden Elemente wie die Tiefgarageneinfahrt, Müllabstellräume, Fahrradstellplätze

sowie technische Aufbauten im gesamten Areal so weit wie möglich in die

Gebäudevolumen integriert.

Unter Erhalt des historischen, denkmalgeschützten Gewölbekellers wird so auf dem

innerstädtischen Grundstück ein Konzept mit urbaner Nutzungsmischung aus

Wohnen und Gaststätte mit Biergarten realisiert.

Stadt Landsberg am Lech

Referat Stadtplanung

Frau Susanne Schöpf

stadtplanung@landsberg.de

Das Anwesen in der Katharinenstraße 59 ist seit langem als Traditionsgaststätte mit

baumüberstandenem Biergarten bekannt und weist mit seiner Lage und Nutzung

eine wichtige stadträumliche Bedeutung in der Katharinenvorstadt auf.

Das Vorhaben „Kratzer-Ensemble“ sieht daher eine Nachnutzung vor, die das

Erscheinungsbild des ehemaligen Kratzer-Kellers als sogenanntes „Vorderhaus“ mit

Wohnnutzung, Zeithistorischem Atelier und gastronomischer Nutzung aufgreift und

weiterentwickelt. Dabei steht der Erhalt und die Integration des bestehenden

historischen Bierkellers mit gastronomischer Nutzung im Fokus, verbunden mit einer

Wohnnutzung mit insgesamt 6 Wohneinheiten in den Obergeschossen.

Das Vorderhaus als straßenbegleitendes Einzelgebäude wird im Kreuzungsbereich

Katharinenstraße / Saarburgstraße durch die Errichtung einer Gastronomie ergänzt,

die einen Biergarten mit neu zu pflanzenden Großbäumen beinhaltet. Ebenso wird

die bestehende Rundform der Mauer erhalten und als Gastraumerweiterung in Form

des Biergartens / Patios mit einer ebenerdigen öffentlichkeitswirksamen Nutzung

belebt.

Im Erdgeschoss des Vorderhauses befindet sich das Zeithistorische Atelier. Dieses

soll als lebendiger Ort der Erinnerung, der Bildung, der Begegnung und des

Austausches in Erscheinung treten, der die besondere Geschichte der jüdischen

DPs in Landsberg am Lech würdigt und für zukünftige Generationen bewahrt.

Ergänzt wird das Konzept durch zwei Wohngebäude, die das Ensemble erschaffen:

Dem rückwärtig gelegenen sogenannten „Hinterhaus“ mit insgesamt 16

Wohneinheiten (teils geförderter Wohnungsbau) und dem sogenannten „Studio“ an

der Katharinenstraße mit insgesamt 3 Wohneinheiten. Eine gemeinsame Tiefgarage

dient der Unterbringung der erforderlichen Pkw-Stellplätze und einem guten Angebot

an Fahrradstellplätzen.

Qualitätsvolle wohnungsbezogene Freiflächen (Terrassen, Loggien) sowie ein

Spielplatz im Hof ergänzen das Wohnungsangebot.

Um ein möglichst ruhiges Gesamtbild des Ensembles zu gewährleisten, versucht das

Konzept weitestgehend auf oberirdische Nebenanlagen zu verzichten. Dahingehend

werden Elemente wie die Tiefgarageneinfahrt, Müllabstellräume, Fahrradstellplätze

sowie technische Aufbauten im gesamten Areal so weit wie möglich in die

Gebäudevolumen integriert.

Unter Erhalt des historischen, denkmalgeschützten Gewölbekellers wird so auf dem

innerstädtischen Grundstück ein Konzept mit urbaner Nutzungsmischung aus

Wohnen und Gaststätte mit Biergarten realisiert.

Stadt Landsberg am Lech

Referat Stadtplanung

Frau Susanne Schöpf

stadtplanung@landsberg.de

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